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Wie lange soll die Laufzeit einer Risikolebensversicherung sein?

Die Risikolebensversicherung ist ein preiswerter Schutz zur Absicherung der Familie. Möchten Sie diese Versicherung abschließen, müssen Sie angeben, wie lange Sie diesen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen wollen. Dabei sollten Sie keinen Fehler machen, denn die Laufzeit der Risikolebensversicherung ist ein wichtiger Faktor beim Versicherungsschutz.
 Wie lange soll die Laufzeit einer Risikolebensversicherung sein?

Kinder und Partner sollten Sie finanziell günstig absichern

Erster Faktor für die Entscheidung wie lange die Laufzeit der Risikolebensversicherung sein sollte, ist die familiäre Situation. Haben Sie Kinder, sollte es Ihnen sicher wichtig sein, diese und Ihre Partnerin oder Ihren Partner durch diese Absicherung versorgt zu wissen. Und das zumindest so lange, bis der Nachwuchs auf eigenen Füßen steht und Ausbildung, Studium oder Schule abgeschlossen hat. In der Regel beträgt die Laufzeit einer Risikolebensversicherung 20 oder auch 25 Jahre. Das ist eine sinnvolle Zeitspanne für alle, die als Hauptverdiener eine Familie mit kleinen Kindern haben. Nach 20 Jahren sollte der Nachwuchs dann weit genug sein, um Leben und Lebensstandard selbst zu finanzieren.

Vorsicht: Entscheiden Sie sich für eine zu kurze Vertragslaufzeit, laufen Sie Gefahr am falschen Ende gespart zu haben. Denn wenn Sie sich später noch einmal versichern wollen, wird die Police aufgrund Ihres höheren Alters sicher teurer.

Wenn der Partner nach dem Tod des Hauptverdieners plötzlich mit Kleinkindern zurückbleibt, kann das den finanziellen Ruin bedeuten. Nur schwer wird der oder die Hinterbliebene gleichzeitig Vollzeit arbeiten und sich um die Kinder kümmern können. Egal, wie knapp das Haushalts-Budget kalkuliert wird – das Einkommen des Hauptverdieners wird fehlen und es wird schwer sein, über die Runden zu kommen. Auch für Patchwork-Familien, eheähnliche Gemeinschaften oder unverheiratete Paare ist diese Art der Lebensversicherung ein sinnvoller Weg, die Absicherung der Angehörigen und den Hinterbliebenenschutz finanziell günstig zu regeln. Unverheiratete haben zum Beispiel keinen Anspruch auf Witwenrente. Und Patchwork-Familien kämpfen oft mit unübersichtlichen Regelungen im Erbrecht. Gerade hier besteht ein erhöhter Handlungsbedarf, um gegen finanzielle Engpässe von Angehörigen vorzusorgen.

Aber Achtung! Nicht nur der Hauptverdiener sollte eine Risikolebensversicherung abschließen.

Ist es in den ersten Jahren meistens die Hauptaufgabe der Frau, sich um den Nachwuchs zu kümmern, müsste sich der Mann nach ihrem Ableben um die Kinderbetreuung kümmern. Dazu kann er entweder eine Betreuung organisieren, die sehr teuer sein kann oder er reduziert seine Arbeitszeit.

Das zieht jedoch finanzielle Einbußen durch den geringeren Verdienst nach sich. Besser es schließen – zumindest für die ersten Jahre – beide Elternteile eine Risikolebensversicherung ab. Wenn der Nachwuchs in Schule oder Kindergarten geht, also von öffentlicher Seite betreut wird, kann sich der Schutz auf den Hauptverdiener beschränken. Der aber sollte die Police wirklich so lange laufen lassen, wie seine Familienangehörigen finanziell von ihm abhängig sind.

Erwerb von Immobilien

Der zweite wichtige Grund für den Abschluss einer Risikolebensversicherung ist sicher der Erwerb einer Immobilie. Immer mehr Menschen entschließen sich in Zeiten niedriger Zinsen zum Kauf der eigenen Vier Wände. Neben dem angesparten Eigenkapital braucht man zur Verwirklichung des Traumes oft eine Baufinanzierung. Will man sicher gehen, dass der aufgenommene Kredit auch im Todesfall weiter abbezahlt werden kann, sollte man parallel zum Darlehen eine Risikolebensversicherung abschließen. Die meisten Banken und Sparkassen verlangen sogar vor Abschluss des Darlehens eine solche Police.

So sind die Angehörigen im Fall des Falles auf der sicheren Seite und vor einem finanziellen Desaster geschützt. Die Laufzeit der Police sollte mindestens genauso lange gehen, wie die des Darlehens. Ohne Risikolebensversicherung, die die Raten und die Endsumme abfängt, kann der Tod des Hauptverdieners auch noch die Zwangsversteigerung des Eigenheims bedeuten.

Versicherungen bieten die Möglichkeit einer Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme an. Bei dieser Variante der Risikolebensversicherung gleichen sich die Beiträge während der Laufzeit dem Betrag der Restschuld aus dem Darlehen an.

Doppelt gut: Zu Beginn der Laufzeit ist die Versicherungssumme hoch, sinkt aber bis zum Ende des Vertrags und die Hinterbliebenen sind trotzdem perfekt abgesichert.

Kürzere Laufzeit für ältere Versicherungsnehmer
Hat man bereits ältere Kinder oder entscheidet sich erst mit 40 Jahren oder später für eine Police, benötigt man keinen Vertrag mit einer langen Laufzeit. Ein Zehnjahresvertrag dürfte ausreichen um Beiträge zu sparen. Denn je älter der Versicherungsnehmer, desto höher der Beitrag. Wählt ein betagterer Kunde einen Vertrag mit langer Laufzeit, wird der Schutz sehr teuer.

Besser ist beraten, wer schon in jungen Jahren eine Risikolebensversicherung abschließt, im Idealfall bei Gründung der Familie. Dann sollte man eine Laufzeit vereinbaren, die so lange geht, bis der Schutz für die Angehörigen nicht mehr benötigt wird. Muss man in jungen Jahren haushalten und an der Versicherungssumme sparen, sollte man unbedingt eine Nachversicherungsgarantie im Vertrag vereinbaren. So hat man die Möglichkeit, seine ­Risikolebensversicherung einer neuen Lebenssituation anzupassen.

Zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes oder beim Erwerb einer Immobilie. Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht es, die Versicherungssumme ohne eine erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.

Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung
Unterscheiden Sie immer zwischen der Risikolebensversicherung und der Kapital-Lebensversicherung. Die Risikolebensversicherung zahlt, wenn der Tod des Versicherungsnehmers während der Laufzeit eintritt. Erlebt er das Ende der Laufzeit, bleiben die Beiträge bei der Versicherung und man bekommt nichts von dem eingezahlten Geld zurück. Dafür sind die Beiträge für die Risikolebensversicherung sehr sehr günstig.

Die Kapitallebensversicherung hingegen zahlt nicht nur beim Tod des Versicherten, sondern auch beim Erleben der Fälligkeit des Vertrags. Ein Teil der Beiträge wird nämlich angelegt und am Ende der Laufzeit verzinst ausgezahlt. Dafür ist die Kapitallebensversicherung auch teurer.

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20.04.2017
Foto: Monkey Business Images / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Zurich Life RisikoBas Zurich Life RisikoBas 11,40 €
HUK-Coburg WB HUK-Coburg WB 12,15 €
*Berechnungsgrundlage: Risikolebensversicherung, geboren im September 1987 - 30 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.09.2017, Nichtraucher, Ingenieur/in, 100% kaufm. oder Bürotätigkeit, Vertragslaufzeit 35 Jahre bis zum 01.09.2052 mit 65, Versicherungssumme 100.000 €, gleich bleibend während der Vertragslaufzeit, Überschussverwendung als Sofortrabatt, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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